Borkum – eine Insel zum Verlieben

Die Nordseeinsel Borkum ist die größte ostfriesische Insel und liegt somit in Niedersachsen. Sie liegt mitten in der Nordsee und ist in Deutschland ein beliebtes Reiseziel. Borkum ist eine der sieben bewohnten Ostfriesichen Inseln und mit ungefähr 31 Quadratkilometern zugleich auch die größte. Insgesamt leben auf der Insel circa 5225 Einwohner. Teilweise gehört Borkum und das zugehörige Watt zu dem sogenannten Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Stadt selber ist ein anerkanntes Nordseeheilbad und verfügt über viele Kureinrichtungen. Doch auch die zahlreichen Urlauber, die Borkum jedes Jahr aufsuchen, können einiges lernen und begutachten.

Strandkörbe am Strand von Insel Borkum. Fotolia © eddi_m


Um Borkum mit all seinen schönen Seiten genießen zu können sollte man am Besten im Frühling oder im Sommer anreisen. Besonders im Juli und im August ist es auf der Insel gemütlich warm. Die Temperaturen reichen hier bis zu 20 Grad. Im Durchschnitt sind auf Borkum jedoch 18 Grad üblich, welche meist mit ruhigen Westwinden begleitet werden. Nachts schwankt die Temperatur zwischen 10 und 13 Grad. Regentage sind im Mai und im Juni am Wenigsten zu erwarten. Ab Ende April belaufen sich diese auf 6-8 Tage im Monat.
Somit eignen sich vor allem die Monate Mai, Juni, Juli und August für eine Reise auf die Insel. Für Badegäste ist die Wassertemperatur mit 20 Grad im Juli und August sehr angenehm und natürlich zum Schwimmen oder Boot fahren prima geeignet. Wer sich lieber ein paar Stunden mehr in der Sonne aufhalten möchte sollte die Monate Mai und Juni dafür nutzen.

Borkum bietet seinen Urlaubern neben dem schönen Wetter jedoch noch Vieles mehr. Der Musikpavillon, welcher 1911 erbaut wurde, gibt die Gelegenheit schöne Livemusik am Nordstrand Borkums zu erleben. Es ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei und liefert dazu eine wunderschöne Aussicht auf die Nordsee. Neben der Musik gibt es die Möglichkeit ein Glas Wein oder ein kaltes Bier zu genießen und ebenso gibt es dort kostenloses WLAN.

Diese Sehenswürdigkeiten sollte man sich nicht entgehen lassen: 

Ebenso bekannt wie der Musikpavillon auf Borkum ist der Elektrische Leuchtturm, welcher in einem kräftigem rot-weiß erstrahlt. Er ist im Westen der Insel zu finden und dient super als Fotomotiv. Erbaut wurde er um die See zu beleuchten und die Schifffahrt zu erleichtern. Seine Besichtigung ist schön mit einem kleinen Spaziergang zu verbinden.

Das Feuerschiff Borkumriff ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es wurde einst erbaut um Schiffen auf aller Welt den Weg in die Ems zu vereinfachen. Heute dient es als Museum. Man kann das Schiff für nur 3,50 Euro auf eigene Faust erkunden oder sich mit einer Führung die Stationen des Schiffes zeigen lassen. Die Führung kostet für Erwachsene 5,00 Euro und für Kinder und Jugendliche 2,50 Euro.

Zu den beliebtesten Ausflugszielen auf Borkum zählt jedoch das Nordseeaquarium. Das Aquarium zeigt die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere, wie zum Beispiel Katzenhaie, Hummer oder Quallen in 18 verschiedenen Becken. Eine Familienkarte kostet lediglich 16,50 Euro. Ein Erwachsener bezahlt 6,50 Euro und Kinder und Jugendliche 5,50 Euro. In dem Museum zwischen Dünen und Strand gibt es für Jeden etwas zu entdecken.

Wichtig zu wissen ist, dass auf der Insel Borkum im Vergleich zu den anderen Inseln der Nordsee das Fahren mit eigenen PKW gestattet, jedoch nicht gern gesehen, ist. Es gibt aber gute Bahn- und Busverbindungen bis hin zum Ortsteil Ostland. Die Insel bietet eine gute Gesundheitsversorgung mit einem Krankenhaus und verschiedenen Fachkliniken. Somit ist für die Gesundheit der Einheimischen und der Urlauber gesorgt.

Auf Borkum begrüßt man sich untereinander mit Öy. Der gebräuchlichere Ausdruck ist Moin. Dieser Gruß ist hauptsächlich in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg verbreitet. Er ist für jede Tages- und Nachtzeit zu gebrauchen und somit kann die Reise losgehen.

Auf Borkum hat der Wind in der früheren maritimen Geschichte sehr oft etwas heftiger geweht und dies ist auch an einigen Stellen auf der Insel zu erkennen. Zu erwähnen sind sicherlich die historischen Zäune, welche aus Walkinnläden stammen. Sie wurden, der Geschichte nach, in früheren Zeiten von Walfängern Borkums von sehr gefährlichen Nordsee-Fahrten mitgebracht. Zudem befinden sich auf Borkum ganze drei Leuchttürme, von denen jeder Einzelne seine ganz eigene Geschichte hat. Zunächst ist da der alte Leuchtturm, welcher schon, zumindest teilweise, im Jahre 1400 in Form eines Kirchturms, existierte. Anschließend wurde er dieser zum Leuchtturm umfunktioniert, um etwas Licht in eine dunkle Zeit zu bringen. Leider ist der alte Leuchtturm derzeit nicht betretbar, da er umgebaut wird.

Das Nationalparkschiff Borkumriff

Das frühere Feuerschiff mit dem Namen Borkumriff ist sicherlich eines der Highlights der Insel. Früher lag es ungefähr 30 Kilometer in nordwestlicher Richtung von Borkum entfernt vor Anker. Damals hatte es die Aufgabe, mithilfe eines Leuchtfeuers, diversen Schiffen die Fahrt in die Ems zu erleichtern. Heute wird es jedoch nicht mehr für den eigentlichen Zweck genutzt. Vielmehr ist es nun ein Ort, an dem diverse Ausstellungen zu finden sind. Zudem können die Besucher hier auch einiges über die Region lernen, sodass es sich sozusagen um ein Informationszentrum und zugleich auch Museumsschiff handelt.

Die historischen Baken

Borkum ragt heraus und das vor allem geographisch gesehen, sodass es schon früher eine wichtige nautische Bedeutung hatte. Denn hier gibt es nicht nur drei Leuchttürme, sondern auch drei sogenannte Peileinrichtungen, welche 1872 erbaut wurden. Sie können auch heute noch besichtigt werden, um zu erkennen, warum Borkum schon in der damaligen Zeit sehr wichtig war. Das kleine wie auch das große Kaap befinden sich im Westen und werden als historische Baken bezeichnet. Sie wurden aus rotem Klinker gefertigt und mit hölzernen Toppzeichen versehen.

Weiter Sehenswürdigkeiten Borkums sind:

  • Borkumer Kleinbahn
  • Neuer Leuchtturm
  • Musikpavillon
  • Nordsseaquarium
  • Naturschutzgebiet Greune Stee
  • Strandsauna
  • Gezeitenland – Wasser und Wellness

Wann ist die beste Jahreszeit, um nach Borkum zu reisen?

Grundsätzlich ist der Sommer die beste Zeit, um an der Nordsee Urlaub zu machen. Denn der warme Golfstrom hat einen großen Einfluss auf das Klima und natürlich auch das Wetter. Im Sommer ist es zumeist mäßig warm und die Winde zumeist nicht allzu stark. So ist im Juli und auch August eine durchschnittliche Temperatur von 20 Grad Celsius vorhanden. Wenn die Sonne sich täglich länger sehen lässt, kann es auch vorkommen, dass es bis zu 25 Grad Celsius warm wird.

Aufgrund des immer noch relativ starken Windes ist es nicht möglich, dass höhere Temperaturen erreicht werden. Dennoch gehören die ostfriesischen Inseln zu den sonnenreichsten Gebieten in ganz Deutschland (ungefähr 1.800 Sonnenstunden im Jahr). In der Nacht hingegen sinken diese auf ungefähr 11 bis 14 Grad Celsius. In der Nordsee und eben auch an der Insel Borkum erreicht das Wasser im Sommer eine Temperatur von 14 bis 18 Grad Celsius, teilweise können auch 20 Grad erreicht werden.

Familienurlaub auf Borkum

Viele Menschen möchten mit ihrer Familie einen erholsamen Urlaub am Strand erleben ohne weite Strecken hinter sich bringen zu müssen. Hier bieten sich die idyllischen Nordseeinseln geradezu an, wobei sich Borkum ganz besonders eignet.

Borkum ist die größte und am dichtesten besiedelte unter den Ostfriesischen Inseln. Schon deshalb ist sie ein beliebtes Ziel für Familienurlaube. Doch welche Aktivitäten stehen für Kinder zur Verfügung? Ausschlaggebend für Borkum als Reiseziel ist die Mischung aus Stadt und Natur. Diese beiden Seiten der 31 Quadratkilometer großen Insel machen gemeinsam den großen Reiz aus.

Für Familien finden sich verschiedene Unterkunftsarten, von Hotels unterschiedlicher Preisklassen über Ferienhäuser bis hin zu Urlaub auf dem Bauernhof. Bereits der Strand selbst, der immerhin ganze 26 Kilometer misst, ist eine Attraktion für Kinder. Hier lässt sich beliebig lange spielen und toben. Daneben gibt es zusätzlich einige ausgebaute Spielplätze in der Stadt und am Strand. Außerdem bietet es sich an von dort aus geführte Touren in den weltberühmten Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ zu unternehmen, der ein einzigartiges Ökosystem beherbergt. Ein besonderes Erlebnis ist dabei die Beobachtung von Seehunden, vom Schiff aus oder zu Fuß. Aber auch für individuelle Wanderungen gibt es ein gutes Wegenetz in der hügeligen Dünenlandschaft.

Die Vergangenheit der Insel lässt sich ebenfalls auf einem Spaziergang erkunden, denn an den Stränden stehen vereinzelt noch Walknochen als Zäune, vorwiegend aus den langen, gebogenen Kinnladen bestehend. Doch nicht nur dort lassen sich die Spuren des Walfangs, der in der Vergangenheit die wirtschaftliche Grundlage der Bewohner Borkums darstellte, entdecken. Auch das Heimatmuseum „Dykhus“ (Deichhaus) widmet sich dem Thema – unter dem Dach des beeindruckenden Gutshauses aus Ziegelstein können Kinder das vollständige Skelett eines 15 Meter langen Pottwals bestaunen.

Vielen Kindern werden einfache Museen voller Vitrinen rasch langweilig. Das ist jedoch anders, wenn es Bauwerke oder historische Orte zu erkunden gilt. So bietet Borkum unter anderem drei Leuchttürme und historische Seezeichen, die alle gut instand sind. Der alte Leuchtturm wurde 1576 erbaut und ist damit das älteste erhaltene Gebäude der Insel. Er kann bestiegen werden und hat eine großartige Aussicht zu bieten. Auch der neue Leuchtturm, der nach wie vor in Betrieb ist, kann besichtigt werden. Ein weiteres Highlight bildet zudem das ausgediente Feuerschiff Borkum, das im Inneren Informationen zum Wattenmeer bereithält und sich deshalb auch als Ausflugsziel bei ungünstiger Witterung eignet. Ebenfalls eine gute Alternative für regnerische Tage ist das Aquarium, das Kindern die heimische Tierwelt näherbringt.

Kind im Sand

Für Kinder wird es auf Borkum nie langweilig


Weitere gute Ziele bei schlechtem Wetter sind das große Schwimmbad „Gezeitenland“, das alle Annehmlichkeiten eines modernen Freizeitbads zu bieten hat und mit mehreren Rutschen und Spielmöglichkeiten aufwartet. Des Weiteren gibt es einen großzügigen Kletterpark.

Beliebt bei jüngeren Besuchern ist auch das Drachenfest auf Borkum, das im August stattfindet. Hier lassen unzählige Teilnehmer ihre selbst gebauten oder gekauften Drachen in den Himmel steigen – ein buntes Spektakel, auch für die Zuschauer.

Wer als Paar oder allein eine Auszeit ohne Kinder genießen möchte, kann das guten Gewissens tun. Borkum bietet ein vielfältiges Programm für Kinder, angefangen mit einem Kletter- und einem Aktionsraum über einen zuverlässigen Babysitterservice bis hin zum breit gefächerten Veranstaltungs- und Kursangebot. Hierzu zählen verschiedene interessante Dokumentarfilme, aber auch Kindergottesdienste, Yoga- und Tanzkurse. Nicht zuletzt existiert ein großes Bastelangebot, bei dem beispielsweise eigene Schatzkisten, Keramikkacheln oder Glas selbst gestaltet werden können. Über das Programm kann man sich sowohl online als auch vor Ort informieren.

Unterhaltungsprogramm auf Borkum

Baltrum ist die „Dornröscheninsel“. Der Ursprung des Namen Baltrum ist im Dunkel der Zeit verborgen. Wie bei Borkum bereits vermerkt, dürfte die Endung -um „-heim“ bedeuten. Ob vielleicht „Baldurs Heim“ dahintersteckt, ist ungewiss. Auch der Name Balteringe, der in alten Schriften auftaucht, ließen den Schluss „Baldurs Reich“ zu, der aber genauso fragwürdig ist.

Unterhaltung und Events auf Baltrum

Die kleine Insel Baltrum macht sehr große Anstrengungen, ihre Besucher, Tagestouristen und Badegäste gut und angenehm zu unterhalten. Während der Hauptsaison läuft im Prinzip jeden Tag etwas Neues, teils sogar auf Kosten des Hauses, teils mit einem Eintrittspreis verbunden. Das reicht von klangvollen Konzerten über lustige Puppenspiele und neckische Clowns für die Kinder bis zu kreativen Theater- und Kinovorstellungen.
Das jeweilige Monatsprogramm wird im Übrigen in der Inselglocke oder im Aushang bekannt gegeben oder ist online unter http://www.baltrum-online.de zu sehen.

Die Freizeitinsel für (große und kleine) Kids

Ganz Borkum kann als Spieleinsel betrachtet werden. Bastelbegeisterte, fantasiebegabten Köpfen, Kurzweil-Freunden, Urlaub von den Eltern und Gutes-Wetter-Liebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten, denn Borkum ist neben der Spielinsel ein idealer Aufenthaltsort für Kultur begeisterte. Die Kulturinsel ist eher für die Großen bestimmt, während die Kleinen die Spielinsel bevorzugen. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dem hin und wieder wechselhaften Nordseewetter zu entkommen und unbeschwert auszutoben.

Kinder im Matsch

Überall haben sie Spaß: Die Kinder im Matsch 🙂

Borkum ist die voluminöseste der sieben bewohnten Inseln Ostfrieslands und zugleich auch die westlichste Insel. Inselteile und das anschließende Watt sind im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer integriert.

Ein idealer Zeitvertrieb bei nicht so gutem Wetter ist ein voluminöser Aktionsraum mit zahlreichen Spielsachen für Kinder, der kleine Raum zum Klettern, eine attraktive Selektion an Brettspielen und selbstverständlich zahlreiche weitere spielende Artgenossen. Hier finden die Kleinen alles, was ihnen Spaß bereitet: Vom Schatzkasten über ein quadratisches Logo, selbst kreierten Ketten und Kacheln sowie Werkzeuge von Piraten. Borkum bietet als Spieleinsel ein lohnenswertes Angebot an kreativen Elementen. Unterschiedliche Altersgruppen erhalten an diversen Tagen die Möglichkeit, ihre Phantasie zu entfalten und basteln, werken, falten, schneiden, malen, um die Ideen wiederzugeben. Oftmals werden auf der Insel gefundene Materialien mit eingebunden.

Auch Teenagern bietet die Spielinsel Borkum einiges. In einem gesonderten Raum können sogenannten Weykick-Spiele absolviert werden. Kostenlos stehen Minigolf, Eishockey, Fußball-Arena und Kubbolino bereit. Gegen einen minimalen Aufpreis können Pool- und Kegelbillard sowie Air Hockey gespielt werden. 3 Tischtennisräume lassen keine Langeweile aufkommen und laden zu spielerischen und sportlichen Turnieren ein.

Eltern erhalten unbeschwerte Stunden durch einen Babysitter. Mitarbeiter der Spieleinsel vermitteln Babysitter für einen kleinen Betrag, damit beide Elternteile in Ruhe genügend Entspannung und Ausgleich finden.

Während der Hauptferienzeit offeriert ein „do Evenpädagogik-Team“ Kurse in Bushcraft und Bogenschießen. Ein Verleih von Brettspielen für außerhalb des Hauses wird additional angeboten.

Ein Besuch der Spielinsel ist immer lohnenswert, nette Mitarbeiter informieren über das aktuelle und umfangreiche Kursprogramm.

Der Strand auf der Insel Borkum bietet Platz für erholsame Spaziergänge. Für lange Spaziergänge eignet sich perfekt auch die Strandpromenade entlang der Nordsee. Auch das Inselinnere mit seiner Tierwelt gilt es zu entdecken.

Für Entspannung und Wohlbefinden ist das Borkumer Gezeitenland für Erwachsene und Kinder der richtige Ort. Den Großen erwartet Wellness und Entspannung, während die Kleinen Action und Spaß beim Rutschen favorisieren. Alle sind zufrieden und die Zeitspanne in der Aromasauna und im Thalasso-Spa fliegt unbemerkt vorüber. Bei größeren Kids steht die Indoor Surfanlage FlowRider® hoch obenauf der Beliebtheitsskala. Mit einem hohen Speed schießt der Wasserstrahl über die wellen artige Ebene.

Im „Gezeitenland“ von Borkum sind eien Riesenrutsche, Strömungskanäle, die Surfanlage FlowRider® im Indoorbereich und weitere Wasserspiele unter einem Dach vereint. Nicht nur Kinder geraten ins Entzücken, dieses Erlebnisbad bietet eine Flut von feuchtem Spaß. Kinder werden die Erlebnisse auf der Riesenrutsche einprägen und keinesfalls schnell vergessen. Schon nach wenigen Versuchen schaffen es auch Ungeübte, auf einem extra kreierten Bodyboard die Balance auf dem Bauch liegend zu halten.

Mini-Piraten und Strandnixen können auf Borkum problemlos toben und spielen. Zahlreiche Events insbesondere für jüngere Besucher und eine über die gesamte Insel verteilte große Anzahl an Kinderspielplätzen sorgen für Spaß und Abwechslung bei kleinen und größeren Kindern. Beim gesteigerten Ambitionen werden unverzüglich die ersten Versuche im Carving und Kunststücke vollzogen. Gerade die kleinen Besucher tummeln sich im Erlebnisbad zwischen Poolnudeln, Gummitieren und weiterem Wasserspielzeug.

Borkum ist für Nordseefreunde, Seeräuber, Ruhesuchende, Meerjungfrauen und Kinder geeignet. Über das komplette Jahr verteilt locken zahlreiche Veranstaltungen und Angebote und die großen und kleinen Gäste, die den spezielle Charme der Ostfriesischen Inseln spüren.

Barrierefreier Urlaub auf Borkum

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück, die Glückseligkeit und ein einzigartiger erholsamer Urlaub vor der Nordseeküste Deutschlands wartet? Borkum, als die größte der ostfriesischen Inseln, hat sich bei uns Deutschen zu einem begehrten Ferien- und Erholungsziel entwickelt. Das liegt vor allem an dem Klima, was ganz jährig auf der 36 km² großen Insel herrscht. Dieses ist beeinflusst durch den Golfstrom und sorgt für eine besonders jodhaltige wie pollenarme Luft. Dass Borkum unter Asthmatikern und Menschen mit Atemwegserkrankungen und -beschwerden oft ausgewähltes Ferien- und Erholungsziel ist, ist daher nicht verwunderlich.

Borkum gilt seit über 150 Jahren als anerkanntes Nordseeheilbad. Einhergehend damit ist auch die Natur-Heil-Schlick Therapie über die Grenzen der ostfriesischen Insel hinaus bekannt. Doch auch Familien kommen bei ihrem Urlaub auf Borkum auf ihre Kosten. Ein langer Sandstrand lädt zum Bräunen, Sandburgen bauen, Schwimmen, Schnorcheln und Surfen ein. Die Dünenlandschaft ist einzigartig, lädt zum Spazierengehen ebenso ein wie zum Verstecken spielen. Borkum ist einfach ein herrliches Urlaubsziel in Deutschland.

Foto: © amophoto.net

Barrierefreier Urlaub auf Borkum

Borkum als Nordseeheilbad erfreut sich besonders eines etwas älteren Publikums. Auch Menschen mit Behinderung suchen die ruhige Ostfrieseninsel vermehrt auf. Dies hat sich die Borkumer Gemeinde zu Herzen genommen und Menschen mit Behinderung wie ein barrierefreies Borkum zu ihrem zentralen Leitsatz deklariert. Borkum hat gut dran getan, wirklich jede Winkel der Insel mit dem Rollstuhl zugänglich zu machen. Erholsamer können Menschen im Rollstuhl einfach nicht ihren Urlaub genießen. Ein Stadtbild, das von abgesenkten Bürgersteigen und Zuwegen zur Promeade und zum Strand zeugt. Schiffüberfahrten und Bahnfahrten mit Rollstuhl, die behindertengerechter nicht sein können. Selbst die Anreise mit dem Fernbus ist als Rollstuhlfahrer kein Problem mehr.

Selbst das Kulturhaus Borkum hat sich die Barrierefreiheit der Insel besonders zu Herzen genommen und sogar eine Broschüre eigens zum Thema für alle betroffenen Besucher und Urlauber herausgegeben. Dieser Info Flyer informiert prägnant, kurz und bündig wie es sich am besten im Rollstuhl auf der Insel urlauben lässt. Strandzugänge, Fahrradverleihmöglichkeiten, Strandrollstühle, Kirchen, Toiletten und mehr Informationen werden auf 20 Seiten für alle betroffenen Rollstuhl-Urlauber zusammen getragen.

Die Insel Borkum mit Hund besuchen?

Möchte man mit dem Hund einen entspannten Urlaub erleben, sollte man sich im Vorfeld schon einige Fragen stellen. Wie finde ich das richtige Hotel? Was können mein Hund und ich am Urlaubsort gemeinsam erleben? Bei einem Inselurlaub besonders von Interesse: Ist für den Notfall eine medizinische Versorgung für das Tier gewährleistet?

Anreise

Die Insel Borkum ist vor allem im Sommer ein ausgesprochen beliebte Urlaubsinsel. Mehrere tausend Menschen nutzen die Ruhe und die wunderschöne Landschaft hier, um sich vom stressigen Alltag zu erholen. Prinzipiell eignet sich jede Jahreszeit, hier mit seinem Vierbeiner Urlaub zu machen, es ist jedoch ratsam, die Vor- und Nachsaison oder die Winterzeit zu nutzen, da es zu diesen Zeiten ruhiger auf Borkum ist. Das ermöglicht auch dem Tier höchstmögliche Entspannung.

Die Anreise gestaltet sich sehr unproblematisch. Auf den Fähren und Katamaranen nach Borkum können Hunde gegen Aufpreis mitgenommen werden und auch auf der Inselbahn stellt dies kein Problem dar. Allerdings ist das Führen an der Leine dort überall Pflicht.

Die Unterbringung mit Herrchen

Selbstverständlich ist es möglich, auf Borkum eine schöne Unterkunft für Mensch und Tier zu finden. Es besteht praktisch freie Wahl, es sind Hotels und Pensionen, aber auch Ferienwohnungen und Campingplätze vorhanden, welche gerne Mensch und Hund bei sich aufnehmen. Genaue Informationen dazu und Auflistungen der verschiedenen Unterkünfte, lassen sich leicht im Internet finden, beispielsweise auf www.borkum.de.

Darf mein Hund mit an den Strand

Wenn es darum geht, einen schönen Strandtag zu verbringen, gibt es natürlich auch auf Borkum Einschränkungen. An die normalen Badestrände dürfen Hunde nicht mitgeführt werden, Hundestrände sind extra ausgewiesen. Nördlich des Nordbads und südlich des Südbads sind Vierbeiner durchaus willkommen, jedoch gilt es auch hier strikte Leinenpflicht. Soll der Hund sich mal nach Herzenslust austoben dürfen, empfehlen sich sich die gesondert gekennzeichneten Auslaufflächen, zum Beispiel östlich des Borkumer FKK-Strandes.

Was sollte mit Vierbeiner beachtet werden

Ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier ist wichtig, damit auch jeder seinen Urlaub genießen kann. Daher gilt auf der ganzen Insel, abgesehen von den schon erwähnten Auslaufflächen, eine strikte Leinenpflicht. Man muss berücksichtigen, dass nicht jeder Mensch ein ausgesprochener Hundefreund ist. Außerdem gehört Borkum zum großen Teil dem Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ an. Hier brüten verschiedenste Vogelarten und auch Robben und Seehunde halten sich in der Nähe der Insel auf. Diese Tierarten werden erheblich in der Aufzucht ihrer Jungen gestört, wenn sich Hunde unkontrolliert ihren Gelegen oder den Jungen selbst nähern. Auch sollte der hinterlassene Hundekot konsequent aufgehoben und weggeworfen werden. Hierfür sind auf die gesamte Insel verteilt Beutelspender aufgestellt.

Was ist, wenn der Hund auf der Insel krank wird?

Sollte der Hund während des Aufenthalts erkranken, stehen direkt auf der Insel auch Tierärzte zur Verfügung. In dringenden Notfällen kann auch das Tierheim auf Borkum kontaktiert werden.  Wenn also gewisse Regeln beachtet werden, ist der Urlaub auf Borkum ein fantastisches und rundum erholsames Erlebnis für Mensch und Tier.

Borkum – Gut zu wissen

Immer eine Reise wert: eine der wohl schönsten ostfriesischen Inseln überhaupt ist Borkum.
Ob zurzeit, in der unzählige Zugvögel aus dem Norden ein atemberaubendes Schauspiel auf der ostfriesischen Insel Borkum bieten oder einfach, um einen hervorragend erholsamen Urlaub auf der entzückenden Insel zu erleben. Für all das und natürlich noch mehr sorgt das Eiland ganz von selbst.

Wie komme ich zur Insel?

Zur Insel gelangt man mit einer Autofähre. Von diesen Fähren verkehren zwei Stück. Für die Überfahrt nach Borkum werden circa 2 ¼ Stunden benötigt. Wird ohne ein Auto auf die Insel gereist, gibt es die Möglichkeit eines Katamarans, der allerdings nur Passagiere und keine Autos transportiert. Dieser legt die Route innerhalb einer Stunde zurück. Die Abfahrten der Fähren finden vom Hafen Emden aus statt. Dort sind auch Züge in Richtung Bremen, Rheine und Emden erreichbar. Die Autofähren haben sogar einen Kurs, der bis in die Niederlande führt.

Dürfen Autos auf der Insel Borkum fahren?

Zwei ostfriesische Inseln gibt es, auf denen es erlaubt ist, mit dem Auto unterwegs zu sein. Hierzu gehören Norderney und auch Borkum. Da der Tourismus im Sommer sehr wichtig ist, wird der Verkehr mit dem Pkw aus diesem Grund sehr begrenzt. Es wurden sogenannte Zonen entwickelt. Das bedeutet, dass Autos im Zentrum der Insel Borkum nicht fahren dürfen. Der Rest der Insel Borkum darf außer zwischen 21.00 Uhr abends und 7.00 Uhr morgens befahren werden.

Welche Größe hat das Eiland Borkum für wie viel Menschen?

Das Eiland hat eine Fläche von ungefähr 30,74 Quadratkilometer. Schätzungsweise 5225 Menschen leben auf der schönen Insel. Das ist eine Bevölkerungsdichte von 170 Menschen je Quadratkilometer. Borkum ist die westlichste der ostfriesischen Inseln und befindet sich inmitten der zwei Mündungsarme der Ems. Ganze sieben Kilometer breit und zehn Kilometer lang ist die Insel. Vorgelagert ist dem Eiland Niedersachsen, von dem es ungefähr 20 Kilometer entfernt ist.

Fällt auf der Insel Kurtaxe an?

Ja, auf dem Eiland ist ein Kurbeitrag, oder auch Kurtaxe genannt, abzuführen. Dieser Beitrag darf ausschließlich für Zwecke des Tourismus genutzt werden. So ist zum einen der Strand kostenlos und zum anderen die verschiedenen Kurparks. Besonders für Familien gibt es ein großes Extra, denn das erste Kind muss erst mit 12 Jahren bezahlen. Jedes zusätzliche Kind bezahlt bis einschließlich des 17. Lebensjahres keine Gebühr. In der Hauptsaison muss ein Beitrag pro Nacht und pro Erwachsenem in Höhe von € 3,50 und für Kinder in Höhe von € 0,80 gezahlt werden. Studenten bezahlen auch wie Kinder € 0,80 und Tagesgäste € 3,00. In der Nebensaison bezahlt der Erwachsene € 2,30, Kinder und Studenten bezahlen € 0,40. Auch hier bezahlen die Tagesgäste € 3,00. Wird das Eiland Borkum öfter bereist, könnte sich auch eine Jahreskarte rentieren. Dieser Beitrag beträgt für Erwachsene € 98,00, für Studenten und Kinder € 22,40.

Die beste Fortbewegung auf der Insel

Auf der Insel Borkum ist es möglich, mit dem Kfz zu fahren. Allerdings ist die Benutzung eines Pkw im Sommer eingeschränkt. Dabei ist der Ortskern gesperrt. Der restliche Teil darf in der Zeit zwischen 21.00 und 7.00 Uhr nicht befahren werden. Es gibt eine Inselbahn, die den Fähranleger und den Ort verbindet. Diese ist ungefähr sieben Kilometer lang. Gerade auf der Insel Borkum bietet sich eine exzellente Möglichkeit, mit Fahrrädern das Eiland zu erkunden. Entweder werden die eigenen Fahrräder von zu Hause mitgebracht oder es können problemlos Zweiräder gemietet werden.

Borkum ist eine traumhafte Insel, um dort einen hervorragenden Urlaub zu verbringen. Ob am Strand, bei der Wattwanderung, der Fahrradtour oder um etwas für die Gesundheit zu tun. All das und noch viel mehr wird auf dem ostfriesischen Eiland Borkum geboten.